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Sicherheit

Fünf Städte. Ein Radio. Wie das PZ-56 Android PoC-Radio Gewährleistet die Sicherheit einer ausverkauften Stadiontour.

Ein portables, plattformflexibles Kommunikationssystem für schnelllebige Event-Teams.

eine Bank oder eine Autoladestation, um während ihrer Schichten jegliche Kommunikationslücken zu vermeiden.

 

1. Der operative Albtraum: jede Woche eine neue Stadt, keine Zeit, ein Netzwerk aufzubauen

Die Lkw sind kaum entladen. Die Sicherheitsvorkehrungen müssen innerhalb von vier Stunden vollständig einsatzbereit sein – in einem Stadion, in dem das Team noch nie gespielt hat, in einem Land ohne Funklizenz, mit 400 Vertragswächtern, die noch nie zusammengearbeitet haben. Was tun Sie?

 

Dies ist die Realität für viele internationale Tournee-Sicherheitsteams. Sie müssen die Kommunikation über verschiedene Städte und Veranstaltungsorte hinweg gewährleisten und dabei Hunderte von Personen in Echtzeit koordinieren. Jeder Tourstopp bringt einen neuen Veranstaltungsort, neue lokale Mitarbeiter und neue Vorschriften mit sich. Die Anforderung, die sich nie ändert, ist einfach: Vom Einlass bis zur Zugabe benötigt das Team in Echtzeit einen umfassenden Überblick über alle Bereiche des Veranstaltungsortes – von jedem Eingang über jeden Backstage-Weg bis hin zu jedem Abschnitt der Halle.

 

An festen Veranstaltungsorten sind traditionelle analoge Funkgeräte und DMR-Bündelfunksysteme nach wie vor weit verbreitet. Für Tourneen sind sie jedoch nicht ausgelegt. Die Beantragung einer Veranstaltungsortlizenz kann Wochen dauern. Die Installation von Repeatern erfordert tagelange Vorbereitungszeit. Und das gesamte System ist schwer zu transportieren. Für eine Tournee ist dieses Modell nicht nur langsam, sondern schlichtweg unpraktisch.

 

Hier kommen 4G-Android-PoC-Funkgeräte ins Spiel. Im Gegensatz zu herkömmlichen Funksystemen benötigt ein 4G-PoC-Setup kein lokales Funknetz. Ist Mobilfunk- oder WLAN-Empfang vorhanden, kann das Team schnell eingesetzt werden.

 

2. Die wahren Herausforderungen: Fünf Probleme, die ein Standardradio nicht lösen kann

Bei der Sicherheit auf Tournee geht es nicht nur um große Menschenmengen in großen Veranstaltungsorten. Spricht man mit einem Tourneeleiter, werden die Probleme viel spezifischer:

 

Keine Zeit für lokale Infrastruktur. Dem Sicherheitspersonal des Veranstaltungsortes bleiben möglicherweise nur wenige Stunden bis zur Öffnung der Türen. Es bleibt keine Zeit, Repeater zu installieren oder Genehmigungen mit der örtlichen Lizenzbehörde abzustimmen.

 

Gehen Sie über die reine Sprachkommunikation hinaus. Wenn ein Gate-Team ein gefälschtes Ticket, einen verbotenen Gegenstand oder einen in Not geratenen Gast entdeckt, reicht die Aussage „Es gibt ein Problem an Gate C“ nicht aus. Standortmanagement, Einsatzleitung und Datenaustausch über eine PoC-Plattform verschaffen der Leitstelle ein klareres Bild.

 

Hunderte von Wachen, eine Live-Karte. Die Sicherheitsvorkehrungen im Saal, die Patrouillen um das Gelände, der Backstage-Schutz und die Parkplatzkontrolle laufen parallel. Die Einsatzzentrale muss genau wissen, wo sich jede Einheit befindet – sie darf nicht ins Leere rufen und hoffen, dass sich jemand in der Nähe des richtigen Eingangs befindet.

 

Der Schutz von VIPs und Künstlern muss von entscheidender Bedeutung sein. Das Team, das einen Künstler von der Garderobe zur Bühne begleitet, darf sich keine Verbindungsunterbrechung leisten. Jeder Anruf auf diesem Kanal muss zudem zur späteren Überprüfung aufgezeichnet werden.

 

In jeder Stadt ein neues Team. Lokale Handwerker müssen innerhalb von Minuten produktiv sein, nicht erst nach einem ganzen Schulungstag. Idealerweise nutzen sie eine App, die sie bereits kennen.

 

„Auf Tournee hat man keine zweite Chance, das Netzwerk richtig aufzubauen. Es muss auf Anhieb funktionieren – in einer ungewohnten Sprache, in einem ungewohnten Netzwerk, bei einem Geräuschpegel, den der letzte Veranstaltungsort nie hatte.“

 

 

3. Die Architektur: ein Radio, vier Plattformen, jede mit einer bestimmten Rolle

Der Einsatzleiter von Vanguard benötigt nicht vier verschiedene Funkgeräte für vier verschiedene Probleme. Das Team benötigt eine einzige Hardwareplattform, die je nach Projekt und Stadt zwischen vier verschiedenen Kommunikationsstrategien umschalten kann.

 

Das ist der Kernwert von KANGLONG PZ-56 Android PoC-Funkgerät: ein globales, multibandfähiges 4G-Android-Terminal, das gängige PoC-Plattformen wie Zello, REAL PTT, Gxin POC und TASSTA unterstützt. Es bietet jedem Projekt flexible Einsatzmöglichkeiten und kann bei Bedarf parallel zu bestehenden Funksystemen betrieben werden.

 

4. Warum sich die PZ-56 bewährt hat: Hardware, die für Plattformflexibilität entwickelt wurde

Die Wahl der Plattform ist nur dann relevant, wenn die Hardware die Anforderungen erfüllt. Alle für die Tour ausgegebenen PZ-56-Einheiten entsprechen den Werksspezifikationen.

 

Android 8.1 mit globalen 4G-Bändern. Das Funkgerät kann die Tournee über Ländergrenzen hinweg begleiten. Kein länderspezifisches Modell, keine Neukonfiguration – einfach eine lokale SIM-Karte einlegen und das Team online bringen.

 

GPS-, BeiDou- und GLONASS-Positionierung. In Kombination mit einer PoC-Dispositionsplattform helfen Standortdaten den Managern, zu sehen, wo sich das Team befindet, und den Veranstaltungsort effizienter zu koordinieren.

 

IP68-Schutzart (Staub und Wasser). Der Aufbau findet bei jedem Wetter statt, und die Luftfeuchtigkeit auf einer Messe im Sommer ist in der Regel höher als in einem Datenblatt angegeben.

 

Wi-Fi und Bluetooth 4.2. WLAN bietet eine weitere Netzwerkoption, wenn sich die Mobilfunkbedingungen ändern. Bluetooth verbindet sich mit diskreten Ohrhörern, die von Personenschutzteams verwendet werden.

 

SOS-Notruf per Knopfdruck. Ein einziger Knopfdruck sendet einen Notfallalarm von der Bühne oder dem Backstage-Bereich direkt an die Kommandozentrale – kein Umschalten der Kanäle erforderlich.

 

12–24V Fahrzeugstromversorgung. Das Gerät unterstützt 12V/24V-Eingangsspannung für Fahrzeugdispositions- und mobile Kommandoszenarien.

 

5. Bereitstellung: Das gesamte Netzwerk innerhalb von vier Stunden online bringen

Der Kommunikationsverantwortliche für die Tournee von Vanguard befolgt bei jedem Tourstopp dieselbe Checkliste:

 

1. Funkgeräte sollten nach Rolle und nicht nach Team zugewiesen werden. Jeder PZ-56 wird mit allen vier Plattformen vorinstalliert geliefert. Bei Ankunft muss der Bediener lediglich jede Einheit auf der ihr zugewiesenen Plattform anmelden.

 

2. Die Geofences für den Tag festlegen. Backstage-Bereich, VIP-Routen und der Ladebereich sind in der Dispatcherkonsole als virtuelle Grenzen definiert. Verlässt ein Funkgerät seinen zugewiesenen Bereich, erhält die Leitstelle eine Benachrichtigung.

 

3. Gruppengespräche vor Türöffnung. Tore, Etagensicherheit und medizinische Versorgung erhalten jeweils eine eigene Gruppe. Der SOS-Kanal ist auf jeder Plattform separat, damit Notfallmeldungen nicht im normalen Datenverkehr untergehen.

 

4. Führe einen Live-SOS- und Fototest durch. Bevor 20.000 Gäste eintreten, löst ein Gerät aus jedem Bereich einen SOS-Notruf aus und sendet ein Testfoto an die Kommandozentrale. Dies bestätigt die Funktionsfähigkeit der gesamten Kette.

 

5. Übergabe an das lokale Team. Die Benutzeroberflächen sind den meisten lokalen Mitarbeitern vertraut, sodass sie innerhalb weniger Minuten loslegen können, anstatt einen ganzen Tag mit Proben zu verbringen.

6. Das Ergebnis: ein Netzwerk, das mit der Show reist.

 

In der dritten Stadt ist die Kommunikationsinfrastruktur kein separater Projektplan mehr. Die Kommandozentrale verfügt über eine Live-Karte aller Wachleute im Einsatzgebiet. Ein Foto eines gefälschten Tickets erreicht innerhalb von Sekunden einen Vorgesetzten. Das Künstlerschutzteam arbeitet über einen dedizierten Kanal und Plattformsteuerungen, was eine stabilere und geordnetere Koordination ermöglicht.

 

Als die elfte Station vorrückte, öffneten sich die Türen eine Stunde früher als geplant. Die Etage, der Außenbereich, der Backstage-Bereich und die Kommandozentrale waren bereits im selben Netzwerk. Nichts musste abgebaut, also musste auch nichts neu aufgebaut werden.

 

Das ist der eigentliche Vorteil eines Android-PoC-Funkgeräts mit offenem Ökosystem für den mobilen Einsatz: Es ist kein Gerät, das für einen festen Anwendungsfall konzipiert wurde. Es ist ein flexibles Kommunikationsendgerät, das sich an verschiedene Länder, Teams und Einsatzbedingungen anpasst.

Häufig gestellte Fragen

1. Benötigt der PZ-56 eine Funklizenz?

Nein. Das PZ-56 kommuniziert über öffentliche 2G/3G/4G-Mobilfunknetze oder WLAN mittels PoC (Push-to-Talk über Mobilfunk) und nicht über dedizierte Funkfrequenzen. In den meisten Regionen ist daher keine Funklizenz für Veranstaltungsorte erforderlich. SIM-Karten und Datendienste müssen jedoch weiterhin den lokalen Telekommunikationsbestimmungen entsprechen.

 

2. Was bedeutet „vier integrierte PoC-Plattformen“? Können alle vier gleichzeitig ausgeführt werden?

Das PZ-56 wird mit vorinstallierten Apps wie Zello, REAL PTT, Gxin POC und TASSTA geliefert. Es kann jeweils nur eine Plattform genutzt werden; der Wechsel zwischen ihnen ist über den Startbildschirm möglich. Plattformübergreifende Anrufe sind nicht möglich: Jede Plattform verwendet eigene Konten und Netzwerke.

 

3. Funktioniert es auch ohne SIM-Karte über WLAN?

Ja. Alle vier Plattformen nutzen Standard-Internetdaten. Das PZ-56 kann über WLAN ohne SIM-Karte oder Mobilfunkvertrag funktionieren – beispielsweise in Innenräumen, an einem festen Standort oder während Gerätetests.

 

4. Wie groß ist die tatsächliche Kommunikationsreichweite des PZ-56?

Es gibt keine feste Funkreichweite im herkömmlichen Sinne. Da es über Mobilfunk- oder WLAN-Netze funktioniert, kann es überall dort kommunizieren, wo ein Netz verfügbar ist – innerhalb einer Stadt, eines Landes oder über Grenzen hinweg.

 

5. Kann es direkt mit DMR- oder Analogfunkgeräten kommunizieren?

Nein. Das PZ-56 ist ein Android-Gerät, das auf einer IP-basierten PoC-Plattform läuft und daher nicht direkt mit herkömmlichen DMR- oder Analogsystemen kompatibel ist. Unser Dual-Mode-Funkgerät PG-60 kann als Schnittstelle für die Kommunikation mit Analogfunkgeräten dienen.

 

6. Welche der vier Plattformen sollte ein Projekt wählen?

Es kommt auf den Anwendungsfall an. Zello eignet sich für den globalen, leicht zu erlernenden allgemeinen Einsatz. REAL PTT ist ideal für die Einsatzleitstelle, den Streifendienst und Video-Workflows in Unternehmen. Gxin POC ist für internationale Projekte konzipiert, die eine integrierte Plattform- und Hardware-Lösung erfordern. TASSTA eignet sich für Projekte im Regierungs- und Sicherheitsbereich, die Zertifizierung und aufgezeichnete Anrufprotokolle benötigen. Alle vier Systeme laufen auf demselben Gerät, sodass die Wahl später ohne Hardware-Austausch geändert werden kann.

 

7. Funktioniert das PZ-56 auch dort, wo kein Mobilfunksignal verfügbar ist?

Nein. Im Gegensatz zu LoRa-Mesh-Geräten benötigt das PZ-56 Mobilfunkdaten oder WLAN, da die PoC-Kommunikation über das Internet erfolgt. In Gebieten ohne Mobilfunkempfang, wie beispielsweise tiefen Kellern oder abgelegenen Gebieten, kann keine Verbindung hergestellt werden. Für solche Umgebungen sollten Sie ein Mesh-Netzwerk oder herkömmliche Funkgeräte als Backup verwenden.

 

8. Bedeutet IP68, dass das Gerät in jeder Situation absolut wasserdicht ist?

IP68 bedeutet Schutz gegen Staub und Wasserdichtigkeit unter definierten Testbedingungen. Es ist nicht für längeres Untertauchen oder extreme Temperaturen geeignet. Es eignet sich für den normalen Außeneinsatz und leichten Regen oder Spritzwasser, sollte aber nicht als Tauchgerät verwendet werden.

 

9. Können weitere Apps installiert werden?

Ja. Das PZ-56 läuft mit Android 8.1 und kann bei Bedarf kompatible Apps installieren, darunter weitere PTT-Tools sowie Büro- oder Leitstellenanwendungen. Dieses offene Android-Ökosystem ist einer seiner Vorteile gegenüber geschlossenen, plattformunabhängigen PoC-Funkgeräten.

 

10. Wie funktionieren Plattformkonten und Gebühren?

Jede Plattform wird separat betrieben und abgerechnet. Zello, REAL PTT, Gxin POC und TASSTA verfügen jeweils über ein eigenes Kontosystem, ein eigenes Preismodell (kostenlos, abonnementbasiert oder projektbezogen) und eigene Nutzungsbedingungen. Der Kauf des PZ-56 beinhaltet kein Plattformabonnement. Die Aktivierung muss separat mit dem Plattformanbieter oder einem KANGLONG-Vertriebspartner vereinbart werden.

Notiz: Die tatsächliche Netzwerkleistung, die Plattformfunktionen und die Preise hängen von der lokalen Mobilfunkabdeckung, den Datentarifen, den regionalen Vorschriften und den jeweiligen Richtlinien der Plattformen ab. Die endgültige Projektkonfiguration sollte den regulatorischen Anforderungen des Zielmarktes und den Ergebnissen von Tests vor Ort entsprechen.

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