Das KANGLONG PG-60 ist ein vielseitiges Dual-Mode-PoC-Funkgerät, das nahtlos die Kommunikation im öffentlichen 4G-Netz mit traditionellen analogen VHF/UHF-Frequenzen kombiniert.
MEHR LESEN45 Minuten bis zum Pushback: Die Kommunikationslücke, die den Betrieb auf einem Flughafenvorfeld verlangsamen kann.
Wie KANGLONG PG-60 hilft Bodenabfertigungsteams, Leerlaufzeiten zu reduzieren
Im Bodenabfertigungsbereich der zivilen Luftfahrt ist die Zeit in Dutzende eng miteinander verknüpfte Aufgaben unterteilt. Bei Schmalrumpfflugzeugen verkürzt sich das Standardfenster für die Abfertigung vom Aufstellen bis zum Pushback oft auf 45 Minuten oder weniger. Gepäckabfertigung, Betankung, Catering, Reinigung, Flugzeugwartung, Ladekontrolle und viele weitere Teams müssen nacheinander zusammenarbeiten.
Fragt man einen Rampenaufsichtsbeamten nach dem größten Effizienzkiller, lautet die Antwort möglicherweise nicht Geräteausfall oder schlechtes Wetter. Es könnte sich vielmehr um eine Szene wie diese handeln: Ein Gepäckschlepper steht vier Minuten lang an einer abgelegenen Position im Leerlauf, weil niemand dem Fahrer mitgeteilt hat, dass die Flugzeugtür offen ist.
Wenn Verzögerungen von nur wenigen Minuten wiederholt in mehreren Bearbeitungsschritten auftreten, verringert sich das verfügbare Zeitfenster weiter. Verfolgt man diese „Leerlaufzeiten“ bis zu ihrer Ursache zurück, so weisen sie oft auf dasselbe Problem hin: Eine Anweisung erreichte die richtige Person nicht zum richtigen Zeitpunkt.
Sobald der Einweiser die Anweisung zum Einparken gibt, beginnt der gesamte Abfertigungsprozess. Auf Flughäfen mit komplexen Layouts, abgelegenen Vorfeldern oder Sichtbehinderungen bietet die herkömmliche Funkverbindung möglicherweise keine ausreichende Reichweite. Verzögert sich die Bestätigung des Einparkens, bleibt für alle nachfolgenden Arbeitsschritte weniger Zeit. In solchen Situationen ist eine stabile Kommunikationsmethode erforderlich, die das Vorfeldpersonal mit der Betriebsleitung verbindet.
Kurz nachdem das Flugzeug die Parkposition erreicht hat, steigt der Lärmpegel von Anlagen wie der APU (Hilfsenergieanlage) deutlich an. Bodenpersonal trägt daher häufig Gehörschutz. Ist das Funkgerät nicht für laute Umgebungen optimiert, müssen Anweisungen unter Umständen wiederholt werden, was die Abfertigung auf dem Vorfeld verlängert.
• Kanalwarteschlangen: Eine Rampe verfügt möglicherweise nur über zwei oder drei analoge Kanäle, die von mehreren Teams gemeinsam genutzt werden. In Stoßzeiten muss eine dringende Anweisung unter Umständen warten, bis der reguläre Dispatch-Verkehr beendet ist.
• Außenpositionen und Abfertigungsbereiche außerhalb des Flughafengeländes liegen oft weit auseinander, und das Personal ist über das gesamte Flughafengelände verteilt. Dies führt zu einem höheren Bedarf an zuverlässiger bereichsübergreifender Kommunikation.
• Herkömmliche mobile Kommunikationsmittel eignen sich nicht immer für die Echtzeit-Koordination von Rampenabläufen, wenn Mitarbeiter Handschuhe tragen, in lauter Umgebung arbeiten und sich ständig zwischen verschiedenen Positionen bewegen. Das Entsperren eines Telefons, das Suchen eines Kontakts und das Warten auf eine Verbindung entsprechen nicht immer dem Arbeitstempo.
• Mehrere Arbeitgeber, mehrere Systeme: Unterschiedliche Unternehmen verwenden möglicherweise inkompatible Geräte, sodass die unternehmensübergreifende Koordination auf Rufe und Handzeichen angewiesen ist.
• Laut heißt nicht verständlich: Audio, das nicht für laute Umgebungen optimiert ist, lässt sich nicht einfach durch Erhöhen der Lautstärke verständlich machen. In manchen Fällen müssen die Arbeiter sogar ihren Gehörschutz abnehmen.
• Batteriedruck am Schichtende: Niedrige Batteriestände können die Kommunikation unterbrechen und die Sicherheitsmarge bei langen Schichten verringern.
Der Vorfeldbetrieb stellt zwei sehr unterschiedliche Kommunikationsanforderungen: Sicherheitsanweisungen im Nahbereich müssen nahezu verzögerungsfrei eintreffen, während die Einsatzleitung über den gesamten Flughafen hinweg Teams erreichen muss. PG-60 Dual-ModeDas Dual-PTT-Design basiert auf dieser praktischen Spannung.
• Analoges PTT: Nutzt den herkömmlichen VHF/UHF-Direktmodus mit 5 W Ausgangsleistung und ist netzwerkunabhängig. Es eignet sich für die Nahbereichskoordination von Bodenabfertigungsteams, einschließlich Standbetrieb, Personaleinsatzplanung und Statusabfrage vor Ort, wo Reaktionsgeschwindigkeit entscheidend ist.
• PoC PTT: Nutzt ein 4G-Netz für die bereichsübergreifende Kommunikation. Es eignet sich zur Koordination zwischen Außenpositionen, dem Betriebsleitzentrum und dem Gepäcksortierzentrum und unterstützt die Zusammenarbeit von Teams über große Entfernungen durch die Abdeckung des öffentlichen Netzes.
Beide Kommunikationsmodi sind in einem Endgerät integriert. Das Bodenpersonal kann den jeweils geeigneten Modus auswählen, wodurch die Notwendigkeit, mehrere Geräte mitzuführen, reduziert wird.
Der PG-60 verwendet eine 7,4-V-Batterieplattform.
Für den Einsatz in langen Schichten empfiehlt KANGLONG, Ersatzbatterien und Mehrfachladegeräte bereitzuhalten, damit die Batterien bei Schichtwechseln ausgetauscht und gemeinsam geladen werden können.
Der PG-60 unterstützt die Synchronisierung vorhandener analoger Frequenzen und Kanalparameter mit neuen Geräten und trägt so dazu bei, die Vorbereitungszeit zu verkürzen, wenn zusätzliche Funkgeräte in ein bestehendes Zwei-Wege-Funknetz integriert werden.
Mit Schutzart IP68 gegen Staub und Wasser ist das PG-60 für gängige Rampenbedingungen wie Regen, Schnee, Reinigung und Staub ausgelegt. Es unterstützt zudem Frequenzbandkonfigurationen für verschiedene Regionen und ermöglicht so die Anpassung der Lösung an lokale Kommunikationsvorschriften und Projektanforderungen.

Die Kommunikation im Bereich der Bodenabfertigung an Flughäfen umfasst in der Regel zwei Bedürfnisse gleichzeitig.
Die erste Maßnahme ist eine schnelle Reaktion in der Nähe der Abstellposition, beispielsweise die sofortige Koordination des Personals vor Ort. Die zweite Maßnahme ist der bereichsübergreifende Informationsaustausch zwischen entfernten Abstellpositionen, der Betriebsleitzentrale und mehreren Abfertigungsteams.
Eine einzelne Kommunikationsmethode kann oft nicht beiden Bedürfnissen gleichzeitig gerecht werden.
Durch die Kombination von analoger Kommunikation mit PoC-Kommunikation über öffentliche Netze bietet das PG-60 Teams eine flexible Wahlmöglichkeit für verschiedene Betriebsszenarien:
Kommunikationsbedarf | Traditionelle analoge Kommunikation | PoC-Kommunikation im öffentlichen Netzwerk |
Koordination vor Ort im Nahbereich | Geeignet für schnelle Reaktionen | Kann als Ergänzung verwendet werden |
Bereichsübergreifende Teamzusammenarbeit | Der Versicherungsschutz ist begrenzt | Unterstützt Fernkommunikation |
Einheitliche Einsatzleitung an mehreren Standorten | Erfordert zusätzliche Systemunterstützung | Ermöglicht zentralisiertes Management |
Das konkrete Einsatzmodell kann je nach Flughafengröße, vorhandenen Kommunikationssystemen und Bodenabfertigungsverfahren angepasst werden.
Die folgende Tabelle zeigt einen möglichen Ansatz für die Zuweisung von Vorfeld-Sprechgruppen. Die endgültige Konfiguration sollte an die Organisationsstruktur und die Betriebsabläufe des Flughafens angepasst werden.
Rolle | Lokaler Analog (V/U) | Öffentliche Netzleitstelle (PoC) |
Einweiser / Flugzeugwartung | Bestätigung der Blockposition und Cockpit-Koordination | Meldungen an das operative Kontrollzentrum |
Gepäckabfertigungsteam | Koordination an der Laderaumtür | Abstimmung mit dem Gepäcksortierzentrum |
Tank- und Cateringteam | Koordination rund um den Flugzeugstandplatz | Off-Site-Fahrzeugflotten-Disposition |
Bodenabfertigungsleiter | Alle Anweisungen für Notrufe sind vor Ort verfügbar. | Bereichsübergreifende Koordination |
Bodenoperationskontrollzentrum | Statusanpassungen vor Ort | bereichsübergreifende Bodenabfertigungskoordination |
Ein Abfertigungsplan für das Flughafengelände setzt sich aus unzähligen koordinierten Schritten zusammen, und viele Verzögerungen lassen sich auf Kommunikationslücken oder verspätete Anweisungen zurückführen. Ein netzwerkunabhängiger Direktweg für Sicherheitsbefehle im Nahbereich, kombiniert mit einem öffentlichen Netzwerk, das Teams auf dem gesamten Flughafen verbindet, ist eine praktische Möglichkeit, diese Risiken zu reduzieren.
Wenn Sie eine Kommunikationsanalyse benötigen, die auf einem bestimmten Flughafen-Rampenlayout basiert, wenden Sie sich an KANGLONG, um die Anwendung genauer zu besprechen.
Globale Multiband-Versionen, IP68-Schutz und OEM/ODM-Anpassung werden unterstützt.
1. Warum kann sich das Flughafen-Bodenpersonal nicht ausschließlich auf die Push-to-Talk-Funktion des Telefons verlassen? Warum werden separate Funkgeräte verwendet?
Das Rampenpersonal trägt üblicherweise Handschuhe und Gehörschutz und arbeitet oft in der Nähe von fahrenden Fahrzeugen und Geräten. Das Entsperren eines Telefons, die Suche nach einem Kontakt und das Warten auf eine Verbindung passen nicht zum Arbeitstempo auf dem Rampengelände. Die Kommunikation per Funk per Knopfdruck macht diese Schritte überflüssig, weshalb viele Bodenabfertigungsteams an Flughäfen weiterhin professionelle Funkgeräte für die routinemäßige Einsatzleitung nutzen.
2. Wie sind die beiden PTT-Tasten des PG-60 aufgeteilt? Erschwert dies die Bedienung des Funkgeräts?
Nein. Die beiden PTT-Tasten haben feste, separate Funktionen: Die analoge PTT-Taste dient der direkten Kommunikation in Standnähe, die PoC-PTT-Taste der Kommunikation über öffentliche Netze hinweg. Die Bedienung entspricht der eines herkömmlichen Funkgeräts. Das Personal kann den Kommunikationsmodus mit der entsprechenden PTT-Taste auswählen, ohne wiederholt Menüs aufrufen oder Einstellungen ändern zu müssen.
3. Funktioniert das PG-60 auch dann noch, wenn die 4G-Abdeckung am Flughafen schwach ist?
Die direkte Analogfunktion ist nicht von einem Mobilfunknetz abhängig. Innerhalb des verfügbaren analogen Empfangsbereichs kann das Funkgerät unabhängig von der 4G-Abdeckung weiterhin im VHF/UHF-Modus kommunizieren. Die PoC-Funktion hingegen erfordert Mobilfunkempfang. Bei schwachem Signal in einem bestimmten Bereich führen Sie bitte einen Signaltest vor Ort durch, bevor Sie entscheiden, ob die Kommunikation in diesem Bereich über das öffentliche Netz erfolgen soll.
4. Kann ein einziges Funksystem Gepäckabfertigung, Betankung, Reinigung und andere Teams abdecken, oder benötigt jedes Team ein anderes System? Die Zuordnung von Gesprächsgruppen zu den verschiedenen Teams erfolgt gemäß der Flughafenorganisation, während dasselbe Funkmodell betriebsweit eingesetzt werden kann. Die Teams werden anhand der Gesprächsgruppen und nicht anhand des Funkmodells getrennt, was die Anschaffung und Wartung vereinfacht und die Gerätezuweisung bei Bedarf erleichtert.
5. Wie schnell können Funkgeräte für neue Mitarbeiter oder temporäre Subunternehmer konfiguriert werden?
Die Timing-Anforderungen hängen von der Synchronisierung der Frequenzen und Gesprächsgruppen ab. Das PG-60 unterstützt Frequenzklonen, wodurch neue Funkgeräte ihre grundlegenden Parameter schnell konfigurieren können. Klären Sie vor dem Kauf mit dem Hersteller, ob ein Programmierkabel oder ein spezielles Werkzeug benötigt wird, um die Anforderungen an die Inbetriebnahme klar zu definieren.
6. Welchen Wetterbedingungen auf Rampen kann die Schutzart IP68 standhalten?
IP68 bietet einen hohen Schutz gegen Staub und Wasser und ist im Allgemeinen für Regen, Schnee, stehendes Wasser und regelmäßige Reinigungen geeignet. Bei extremen Wetterbedingungen an einem bestimmten Flughafen, wie z. B. außerhalb des Testbereichs des Produkts oder bei längerem Eintauchen, konsultieren Sie bitte die Produktanleitung und die dort angegebenen Testbedingungen, anstatt sich allein auf die Schutzart IP68 zu verlassen.
7. Wie sollten Funkgeräte für lange Schichten von mehr als 10 Stunden konfiguriert werden?
Die zuverlässigere Methode besteht darin, eine angemessene Anzahl an Ersatzakkus entsprechend der Schichtlänge bereitzuhalten und Mehrfachladegeräte zu verwenden, um die Akkus während der Schichtübergabe zu wechseln. Die gesamte Kommunikationsplanung sollte nicht von der Laufzeit eines einzelnen Akkus abhängig sein. Für die tatsächliche Laufzeit eines bestimmten Modells sollten Sie Messergebnisse oder die Angaben des Herstellers zur aktuellen Charge verwenden.
8. Kann ein Rampenleiter mehrere Team-Talkgruppen gleichzeitig kontaktieren, anstatt jede einzeln anzurufen?
Für die abteilungsübergreifende Koordination kann eine zentrale Einsatzleitstelle oder Management-Sprechgruppe eingerichtet werden. Bei teamübergreifender Koordination oder Notfalldurchsagen kann der Vorgesetzte die entsprechende Gruppe auswählen, anstatt jedes Team einzeln anzurufen. Für den Routinebetrieb werden weiterhin separate Sprechgruppen empfohlen, um gegenseitige Störungen zu vermeiden.
9. Benötigt diese Lösung eine zusätzliche Basisstation oder einen Repeater?
Die analoge Funktion kann normalerweise über direkte Funkverbindung betrieben werden. Alternativ kann ein Repeater zur Reichweitenerweiterung eingesetzt werden. Ob ein Repeater benötigt wird, hängt von Hindernissen am Flughafen und dem erforderlichen Abdeckungsradius ab. Die PoC-Funktion nutzt das öffentliche Mobilfunknetz oder den Mobilfunkdienst eines Anbieters und benötigt in der Regel keine dedizierte drahtlose Infrastruktur. Vor der Entscheidung über die Notwendigkeit zusätzlicher Geräte wird ein Abdeckungstest vor Ort empfohlen.
10. Kann die PG-60 einen Flughafen ersetzen?’Ist Ihr bestehendes professionelles Kommunikationssystem vorhanden?
Das PG-60 wurde primär zur Verbesserung der Koordination von Bodenabfertigungsteams vor Ort entwickelt. Seine analoge Funktion ermöglicht die schnelle Kommunikation im Nahbereich, während die PoC-Funktion die bereichsübergreifende Zusammenarbeit unterstützt. An Flughäfen, die bereits ein professionelles Luftfahrtkommunikationssystem betreiben, kann das PG-60 als ergänzendes Kommunikationsmittel eingesetzt und entsprechend spezifischer Rollen und Arbeitsabläufe konfiguriert werden.